Depression – Hilfe für Angehörige | Was kann ich als Angehöriger tun

Depressionen für Angehörige | Die Situation verstehen und einschätzen

Depressionen sind etwas, das die ganze Familie und auch den Freundeskreis betrifft. Manchmal ist sich die betroffene Person nicht einmal bewusst, dass sie depressiv ist. Tatsächlich haben viele Menschen mit Symptomen wie Angstzuständen, Traurigkeit, Reizbarkeit und vielem mehr zu kämpfen. Diese Symptome können jedoch manchmal über das hinausgehen, was man schnell als normal abtut.

Depression – Hilfe für Angehörige | Was kann ich als Angehöriger tun
Der Kampf mit sich selbst – die Depression.

So kann jemand, der an einer Depression leidet, oft negativ sein, der Arbeit fernbleiben, oder Treffen mit Freunden und Familie absagen. Ebenso kann es Betroffenen auch schwerfallen, sich auf Aufgaben zu konzentrieren, ganz gleich, ob es sich um die Arbeit oder um private Dinge handelt. Die vielen Dinge, die man im Leben halt zu erledigen hat, dabei kann es sich bereits um banale Dinge wie Einkaufen handeln. Wenn Menschen, wenn auch unbewusst, an Depressionen leiden, kann das bedeuten, dass sie keine hervorragenden Leistungen erbringen, was besonders auf der Arbeit dazu führen kann, dass sie entlassen werden könnten.

Im schlimmsten Fall wird die Depression dazu führen, das Leben zu hinterfragen, bis hin zu Selbstmordgedanken und das Umsetzen dieser Gedanken. Spätestens hier betrifft es nicht nur einen selbst, sondern auch die Familie, den Partner und die Freunde. Als Angehöriger muss man eine Depression sehen und auch verstehen können. Bei einer Depression handelt es sich nicht nur um eine Phase, es ist eine Nervenkrankheit, eine Krankheit bei der, der Erkannte heute gut gelaunt sein kann und morgen in einem tiefen schwarzen Loch sitzt. Als Angehöriger ist es extrem schwierig, mit einer Depression umzugehen, wir möchten euch mit diesem Beitrag helfen wie man als Angehörige mit einer Depression umgeht, dies Verstehen lernt und wie man betroffen helfen kann.

Wenn du an Depression leidest und unter starken Selbstzweifel und Depression leidest oder du als Angehöriger Angst hast, dass eine geliebte Person Selbstmordgedanken hat, melde dich beim Telefonseelsorge-Team:

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Hilfe für Angehörige – Depression erklären für Angehörige – Ein kleiner Ratgeber

Bevor man anfangen kann, als Angehöriger einem Depressiven zu helfen, muss man verstehen, was es überhaupt bedeutet, an dieser schrecklichen Krankheit leiden zu müssen. Diese Art von Krankheit wird oft mit einem, Lächel doch einfach, sieh doch nicht alles so negativ oder der Klassiker, geh zum Sport oder an die frische Luft verharmlost. Das ist als würde man einem an den Rollstuhl gefesselten Menschen sagen, geh doch einfach eine Runde laufen oder als ob man einer Person, die taub ist, sagt, hör dir doch ein Hörbuch an oder lausche mit mir dem Konzert. Du merkst schon, worauf ich hinaus möchte. Eine Depression mag für Außenstehende nicht so schlimm sein, aber als erkrankte Person kann sich jede Art von Einfluss von außen auf den Gemütszustand auswirken. Es wird alles zu viel, der soziale Kontakt, der Urlaub, worauf man sich eigentlich gefreut hat oder das Arbeiten.

Wie man als Angehöriger mit Depressionen umgehen sollte.Hier möchte ich Herrn Peer Worms zitieren: „Wer diese Krankheit niemals am eigenen Leib erlebt hat, kann sich kaum vorstellen, wie einem davon Betroffenen zumute ist“. Über das Buch „Mein Freund*“ von Herrn Worms haben wir bereits geschrieben und empfehlen auch in diesem Beitrag ein weiteres Buch von Herrn Worms, und zwar das sehr einfach zu verstehende Buch: „Ich kann helfen“ – welches die Fragen und Probleme behandelt, die man als Angehöriger hat.

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Oft möchte man als Angehöriger helfen, besonders mit viel Liebe und Nähe, doch das ist meistens der falsche Weg. Du hilfst einem an Depression erkrankten Menschen nicht, in dem man die ganze Zeit um ihn herum ist, ihm Liebe schenkt oder ihm gar Aktivität aufdrängt. Das ist als Angehöriger zwar oft der erste Weg, den man gehen möchte, da man sich in sich selbst hineinversetzt hat und man das Gefühl verspürt, ja diese Art von Hilfe würde mir helfen, wenn ich traurig bin. Doch eine Depression hat nicht unbedingt etwas mit der Traurigkeit zu tun, die man kennt. Es ist deutlich mehr, man kann es als Nervenkrankheit ansehen und nicht als eine Phase in der man einfach traurig ist. In über 90 % der Fälle reagiert man als Angehöriger leider einfach falsch und kann es damit auch noch schlimmer machen.

In sehr vielen Fällen spricht man davon, dass jemand Depressionen hat, wenn man mal traurig ist. Bekannte Beispiele dafür sind, dass man Fehler auf der Arbeit gemacht hat oder man Ärger mit einem Freund oder einem Arbeitskollegen hatte. Man wird traurig und bereut diesen Fehler, dieses Gefühl verschwindet meistens wieder relativ schnell. Und hier wird gerne mal schnell gesagt, der hat gerade eine Depression. Nein, in diesem Fall ist diese Person einfach „nur“ traurig, aber bestimmt nicht depressiv. Bei einer Depression handelt es sich um eine ernst zu nehmende Krankheit, die über Wochen, Monate, wenn nicht sogar Jahre geht. Das bedeutet, dass eine erkrankte Person sich nicht mehr richtig konzentrieren kann oder allgemein unter Funktionsstörungen leidet, auch das Ausbleiben von Hunger, der Spaß am Leben oder am Freunde treffen, all diese Punkte gehören dazu.

Selbstverständlich gibt es Tage, an denen es scheint, dass die erkrankte Person zufrieden ist und Freude hat, aber dies ist leider in vielen Fällen nur eine kurze Momentaufnahme. Bedauerlicherweise ist es in den meisten Fällen auch so, dass sich erkrankte Personen verstellen und so ist es Angehöriger noch schwieriger zu erkennen wie es in meinem Partner, meinem Familienmitglied oder meinem Freund ergeht. Für Depressionen muss man sich niemals schämen, jedoch tun die meisten Erkrankten genau das bedauerlicherweise. Man will nun mal keine Schwäche zeigen.


Wie erkenne ich als Angehöriger, dass mein Mitmensch an einer Depression leidet?

Wir haben bereits erwähnt, dass es bedauerlicherweise schwierig ist zu erkennen, ob jemand in deinem nahen Umfeld an diese Art von Krankheit leidet. Aber oft ist es so, dass man es in etwa abwägen kann. 

Besonders auf folgende 9 Dinge solltest du als Angehöriger achten, wenn du das Gefühl hast, dass dein geliebter Mitmensch an Depressionen leidet:
  1. Stimmungsschwankungen

Stimmungsschwankungen sind bei Menschen, die an einer Depression leiden, häufig. Sie können sich traurig, ängstlich, wütend, schuldig, hoffnungslos, wertlos oder reizbar fühlen. Diese Gefühle können im Laufe der Zeit variieren, halten aber mehrheitlich länger als gewöhnlich an.

  1. Verlust des Interesses an Aktivitäten

Menschen mit Depressionen verlieren oft das Interesse an Aktivitäten, die ihnen früher Spaß gemacht haben. Sie gehen zum Beispiel nicht mehr zum Sport, sehen nicht mehr fern, lesen keine Bücher mehr oder gehen nicht mehr mit Freunden oder Bekannten aus. Bedauerlicherweise werden gute und fördernde Aktivitäten oft nicht besucht, dafür aber die schlechten und negativen, wie das Konsumieren von Alkohol, Glücksspiel oder das Einnehmen von Drogen.

  1. Änderung der Essgewohnheiten

Veränderungen der Essgewohnheiten sind bei Menschen mit Depressionen ebenfalls häufig. Sie essen möglicherweise zu viel oder zu deutlich zu wenig, lassen ganze Mahlzeiten aus. Besonders häufig essen Menschen mit einer Depression zu viele Süßigkeiten. Es handelt sich um klassische Essanfälle.

  1. Energiemangel

Energiemangel ist ein weiteres Anzeichen für eine Depression. Menschen mit Depressionen können sich müde, träge, unmotiviert, unfähig, sich zu konzentrieren, oder unmotiviert fühlen. Besonders häufig fällt es einem auf, wenn der Erkrankte keine Kraft mehr hat aufzuräumen, morgens aufzustehen oder etwas zu unternehmen. Oder sich auch oft und häufig von der Arbeit fernhält. Leider gibt es aber verschiedene Arten der Depression. Es kann natürlich auch sein, dass der Erkrankte zwar zur Arbeit geht, sich nach dieser aber zu Hause direkt wieder verzieht und für sich sein möchte.

  1. Schwierigkeiten beim Schlafen

Schlafprobleme sind bei Menschen mit Depressionen sehr häufig, insbesondere in Zeiten von Stress. Sie wachen häufig nachts auf, schlafen schlecht oder haben Albträume. In der Regel dauert es bis zu zwei Stunden, bis man einschläft, der Kopf grübelt und denkt immerzu. Man hat kreisende Gedanken und denkt über all das negative nach. Man findet keine Ruhe und kann somit nicht einschlafen.

  1. Selbstmordgedanken

Selbstmordgedanken kommen bei Menschen mit Depressionen bedauerlicherweise in vielen Fällen vor; diese Gedanken sind jedoch in der Regel nur vorübergehend und werden glücklicherweise oftmals nicht in die Tat umgesetzt. Menschen mit Depressionen denken möglicherweise an den Tod, das Sterben oder daran, sich selbst zu verletzen. Hier ist vorsichtig geboten. Sobald man als Mitmensch etwas in dieser Art mitbekomme hat, muss man sich mit der Erkrankten Person darum kümmern zusammen Hilfe zu suchen.

  1. Gefühle der Wertlosigkeit

Es kommt meistens vor, dass die erkrankten Personen sich wertlos fühlen. Sie haben das Gefühl, niemanden gerecht zu werden. Ob es auf der Arbeit, in der Freundschaft oder in der Partnerschaft ist. Es fühlt sich immer an, als ob man für niemanden gut genug ist. Man macht nur Fehler, man ist zu schlecht, zu fehlerhaft. Das stimmt natürlich nicht, aber in dem Kopf des Erkrankten fühlt es sich so an. Der Körper sagt, man ist nicht gut genug.

  1. Sexuelle Lust verringert sich oder ist gar nicht mehr vorhanden

Leider leiden Menschen mit einer depressiven Erkrankung auch darunter, weil es sexuell meistens nicht mehr so gut funktioniert. Man hat kein Interesse mehr an sexuellen Spannungen, die Partnerschaft leidet darunter. Man fühlt sich schlecht, ob als Mann oder als Frau, weil es auch eigentlich etwas Schönes ist, aber mit einer Depression ist es oft nicht möglich oder halt überhaupt nicht schön. Das liegt nicht daran, weil dich dein Partner oder deine Partnerin nicht mehr attraktiv findet oder keine Lust mehr auf dich hat. Es liegt einfach daran, weil diese Person erkrankt ist. Mit einer Erkrankung, die man bedauerlicherweise nicht offensichtlich sieht.

  1. Das Phänomen des Überdenkens

Man zerdenkt alles und denkt an jede Kleinigkeit. Was könnte passieren, wenn ich das tue, aber wenn das eintrifft, dann würde das ja passieren. Und am Ende malt man sich die schlimmsten Szenarien aus. Man denkt darüber nach, dass man den Herd anlässt, am Ende brennt dann das ganze Haus, jeder im Mietblock stirbt. Man hört sich ein Lied auf YouTube an und hat das Gefühl, dass am Ende die Polizei vor der Tür steht, weil man sich ein Lied angehört hat, ohne es gekauft zuhaben. Das ist natürlich nichts Illegales, aber Depressive denken sich oft Szenarien aus, die gar nicht passieren können. Oder man hat den Nachbarn nicht gegrüßt und man denkt darüber nach, dass sich dieser bei der Hausverwaltung beschwert und man wird dadurch seine Wohnung oder sein Haus verlieren und wird am Ende unter der Brücke schlafen müssen.


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Wie soll ich als Angehöriger mit jemandem, der Depressionen hat, umgehen?

Was kann ich also als Angehöriger tun, wenn ein geliebter Mitmensch an einer Depression leidet? Das ist eine berechtigte und zugleich sehr schwierige Frage. Du musst die Depression unbedingt als Krankheit sehen und nicht nur als Momentaufnahme. Denn das ist es nicht. Eine Depression entwickelt sich über viele Monate, wenn nicht sogar über Jahre und sie kann ebenso lange anhalten.

Das ist nicht damit abgetan, wenn man sagt, ja, das liegt an der Arbeit, nimm dir eine Woche Urlaub und dann unternehmen wir etwas zusammen oder du unternimmst etwas mit deinen Freunden. Geh doch einfach etwas rausspazieren und lächel etwas. DAS ist keine Lösung und auf keinen Fall eine Hilfe für einen Menschen mit Depressionen. Es kann in den meisten Fällen das Gegenteil einer Hilfe darstellen. 

Zwinge eine Person die an Depressionen leidet niemals etwas auf!
Zwinge eine Person, die an Depressionen leidet, niemals etwas auf!

Das liegt daran, weil diese neuen und „aufgezwungenen“ Maßnahmen zu neuen Belastungen und Stresssituationen führen werden. Natürlich meint man es als Angehöriger und Partner nur gut und fühlt sich dann auch noch angegriffen, wenn der Gegenüber negativ auf diese Ideen und Vorschläge reagiert.

Hier entsteht eine sehr schwierige Spannung. Die erkrankte Person fühlt sich missverstanden und der Angehörige fühlt sich ebenso nicht verstanden. Warum wirst du so schnell sauer, warum gehst du denn nicht raus, aus welchem Grund sollte es dir schlecht gehen, du hast doch alles? Warum bist du ständig so unfreundlich zu mir?

Hier ist notwendig zu betonen, dass jemand, der erkrankt ist, das nicht mit Absicht macht, als Angehöriger muss man hier Verständnis und viel Geduld haben, auch wenn der Gegenüber unerträglich war mit seiner Art und Weise dir gegenüber. Du darfst das alles niemals persönlich nehmen! Es handelt sich um eine Nervenkrankheit, die die Sicht auf das Leben und die aktuelle Situation verzehren kann und diese Person sieht das Leben nicht mehr so klar wie du.

Du musst die Depression, als Krankheit sehen und verstehen, sei fürsorglich. Nimm nichts persönlich und sei geduldig – Es ist viel verlangt, aber an einer Depression erkrankt zu sein ist ebenso kräfteraubend.


Tipps für Angehörige bei einer Depression – Was kann ich tun?

Depressionen sind eine Krankheit, wie jede andere auch und müssen auch so behandelt werden, man darf sie nicht totschweigen und einfach abtun. Manche Menschen merken nicht einmal, dass sie depressiv sind. Andere leiden im Stillen, weil sie sich für ihre Gefühle schämen. Aber Depressionen sind nichts, wofür man sich schämen muss. Es gibt sogar viele Möglichkeiten, Depressionen zu behandeln und zu verhindern, dass sie sich verschlimmern.

Wenn du glaubst, dass jemand, der dir wichtig ist, an einer Depression leiden könnte, solltest du, Folgendes tun, um zu helfen:

1. Achte auf die Anzeichen einer Depression. Wenn du Veränderungen der Stimmung, des Appetits, des Schlafverhaltens, des Energielevels, der Konzentration, des Interesses an Aktivitäten, die deinem Gegenüber früher Spaß gemacht haben, solltest du das Ganze beobachten und die Person in Ruhe darauf ansprechen, einfach mal nachfragen.

2. Ermutige die Person ggf. einen Arzt aufzusuchen. Ein Psychiater oder Psychologe kann eine Depression diagnostizieren und euch Tipps mit auf den Weg geben. Eventuell helfen schon kleine Dinge, als Erstes muss aber verstanden werden, dass eine Depression vorhanden ist. Wenn die einfachen Dinge nicht mehr helfen, wird eine Therapie empfohlen oder aber auch Medikamente, wobei das der absolute letzte Schritt sein sollte!

3. Zögere nicht, mit deinem Freund oder deinem Verwandten zu sprechen, der traurig oder niedergeschlagen wirkt. Manchmal möchten wir uns unsere Gefühle nicht eingestehen, aber reden hilft uns, uns eleganter auszudrücken.

4. Helfe deinem Freund oder deiner Freundin dabei, Buch über die täglichen Ereignisse zu führen. Schreibe wichtige Informationen wie Termine, Telefonate und Gespräche auf. Das hilft, sich an wichtige Daten und Zeiten zu erinnern.

5. Akzeptiere die Depression als Erkrankung!

6. Vermeide es unbedingt dich aufzudrängen. Keine Tipps, dass man herausgehen soll, lächeln soll oder sich mit Freunden treffen muss, du darfst niemanden unter Druck setzen und darfst nichts persönlich nehmen!

7. Du solltest einem Erkrankten nicht immerzu von Erfolgen und positiven Ereignissen erzählen. Dabei wird oft das Gefühl stärker, dass man wertlos ist, weil einem selbst vermeintlich nichts Positives passiert ist. Das kann an einem verzerrten Weltbild liegen, was man als erkrankte Person sieht. Auch wenn dieser Person etwas positiv passiert ist, wird meisten eher an das negative gedacht.

8. Kaufe Nahrungsergänzungsmittel ein, wie Vitamin D3 mit K2 und 5-HTP, das hilft dabei, den Serotonin Mangel auszugleichen, um so vermehrt Glücksgefühle hervorzurufen.

9. Lese unbedingt das Buch bzw. beide Bücher von Herrn Worms, das wird dir helfen und genau erklären, was du als Angehöriger tun kannst – wir können das Ganze wirklich absolut empfehlen. Wir haben auch Exemplar von beiden Büchern.

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Unsere Buchempfehlung – Angehörige Depression Buch – Wege aus der Depression

Es gibt einige Bücher auf dem Markt, die für Angehörige geschrieben wurden. Es ist immer schwierig zu sagen, welches das beste Buch ist oder wie man jemandem helfen kann, der an Depressionen erkrankt ist. Hier möchten wir aber unbedingt auf einen Buchautor aufmerksam machen, der selbst viele Jahre mit Depressionen zu kämpfen hatte. Er hat nicht nur erfolgreich ein Buch für Erkrankte veröffentlicht, sondern auch eins für Menschen, die ebenfalls mit Depressionen zu kämpfen haben. Und zwar als Angehöriger einer mit Depression erkrankten Person an ihrer Seite. Es geht um den Buchautor Peer Worms.

Er hat mit dem Buch: „Mein Freund“ bereits hunderten Menschen geholfen, die an Depressionen gelitten haben. Und so hat er das nachfolgende Buch: „Ich kann helfen“ veröffentlicht, welches sich um die Fragen und Probleme von Angehörigen dreht. In diesem Buch wird erklärt, wie man als Angehöriger mit jemandem umgehen muss, der an dieser schrecklichen Krankheit leidet. Das Buch ist als PDF oder als hochwertig gedrucktes Buch verfügbar. Das E-Book kostet nur 14,90 €. Bei der gedruckten Fassung zahlt man 24,90 €. Eine Leseprobe ist auch auf erhältlich und kann vorab bestellt werden, bevor man das Buch kauft. Wir können die beiden Bücher von Herrn Worms absolut empfehlen!

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Angehörige Depression, wie soll ich stressige Dinge ansprechen?

Als Angehöriger hat man natürlich auch die Pflicht und die Notwendigkeit, stressige Dinge und Probleme anzusprechen. Man möchte seinem geliebten Mitmenschen natürlich viel Frust und Leid ersparen und möchte solche Dinge umgehen. Aber man sollte das schon tun, natürlich mit viel bedacht, aber man darf nichts verschweigen. Du solltest dir unbedingt einen Tag heraussuchen, an dem alles soweit gut ist. Also an einem Tag, wo der erkrankte Partner augenscheinlich einen guten Tag hat, damit nicht so viel Reibung und Stress entsteht. Verpacke es nett und verständlich. Lege dir passende und leicht verständliche Antworten für Fragen, die entstehen können, bereit und versuche nett und freundlich zu bleiben, auch wenn es sich um ein schwieriges Thema handelt. Egal, wie stressig oder problematisch das Thema ist, du musst unbedingt ruhig bleiben und darfst eventuelle negative Reaktionen nicht persönlich nehmen! Am Ende kommt es natürlich auch immer auf das Thema an, welches besprochen werden muss. Hier gibt es leider keine Faustformel. Aber es bringt auch nichts alles zu verschweigen.

Kurzfassung:

Suche dir eine passende Situation, keine, wo dein Gegenüber am liebsten nur im Bett liegen will.

Lege dir die Antworten auf mögliche Rückfragen bereits zurecht.

Nimm die Reaktion deines Gegenübers nicht persönlich!

Reagiere ruhig und nicht wütend, wenn es zu problematischen Situationen kommt.


Angehörige geraten in den Sog der Depression

Depressionen können jeden treffen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder wie wohlhabend man ist. Fast jeder Mensch erleidet im Laufe des Lebens eine Form von Depression, auch wenn es nur eine leichte und kurze ist. Viele Menschen wissen jedoch nicht, wie sich das anfühlt, da Depressionen oft nicht diagnostiziert werden. Unbehandelt könnte eine Depression, im schlimmsten Fall zu einem Selbstmord führen.

Besonders in einer Partnerschaft geraten Angehörige oft in den Sog der Depression, das liegt daran da man seinen geliebten Partner vermeintlich nicht helfen kann und dauerhaft der negativen Stimmung ausgesetzt ist. Egal, wie positiv man ist und versucht zu helfen. Die Art und Weise wie die an Depression erkrankte Person mit einem umgeht, verletzt einen und macht einen traurig, man wird auch depressiv. Man verliert den Spaß, die Freude. Jedoch muss man versuchen, dass alles nicht persönlich nehmen. Man muss versuchen, stark zu bleiben und dem Gegenüber zu helfen. Man muss sich aus dem Sog herauskämpfen, man muss stärker sein als die Depression!  

Co-Depressionen treten häufig bei Paaren auf, insbesondere bei Paaren, die zusammenleben. Eine Studie ergab, dass bis zu 40 % der verheirateten Männer und Frauen an Co-Depressionen leiden. Obwohl die meisten Fälle von Co-Depression unerkannt bleiben, gibt es Möglichkeiten, sie frühzeitig zu erkennen. Hier muss man unbedingt die Situation analysieren und versuchen die Problematik zu erkennen. Eine einfache Methode, um festzustellen, ob du möglicherweise in den Sog der Depression gezogen wirst, ist ein Blick auf sich selbst. Frage dich, wie du dich fühlst und insgesamt verhältst. Wenn du im Laufe einiger Tage oder Wochen negative Veränderungen in der Stimmung oder in deinem Verhalten feststellst, sollten du mit einem Arzt sprechen.

Um eine Co-Depression zu erkennen und um zu prüfen, ob du bereits im Sog der Depression drin bist, solltest du dein Verhalten und deine Stimmung über 2–3 Wochen beobachten und prüfen, wie diese sich in den letzten Wochen verändert hat. Sollte alles gleich geblieben sein ist alles gut, fällt dir aber auf das du auch negativer geworden bist oder die allgemein angesprochenen Symptome hast, solltest du mit einem Arzt sprechen.


Beratungsstellen für Angehörige bei Depression

Depression Angehörige Stadt – Kleine Auswahl Anlaufstelle:
Angehörige Depression Hamburg Angehörige psychisch Kranker Landesverband Hamburg e.V.

Befindet sich in: Businesspark Bahrenfeld
Adresse: Wichmannstraße 4, 22607 Hamburg
Telefon: 040 65055493

Angehörige Depression Göttingen UMG. Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. 0551 39-66610.
Asklepios. Fachklinikum. Göttingen. 0551 402-0.
Telefonseelsorge: 0800 1110111.
Angehörige Depression Frankfurt Arbeitsgemeinschaft der Angehörigen psychisch kranker Menschen in Frankfurt
Adresse: Kurt-Schumacher-Straße 43, 60313 Frankfurt am Main
Telefon: 069 9494767767
Angehörige Depression Dresden Diakonie Dresden
Dresdner Pflege- und Betreuungsverein.
0351- 427 73 45
Angehörige Depression Köln Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln
Adresse: Marsilstein 4, 50676 Köln
Telefon: 0221 95154216
Angehörige Depression München ApK München e.V.
Befindet sich in: Tonstudio Meifert
Adresse: Landsberger Str. 139, 80339 München
Telefon: 089 5024673

Wie ist es als Angehöriger, mit jemandem zu tun zu haben, der unter Depressionen leidet? Was kann ich tun – Unsere Erfahrungen und Tipps:

Als Angehöriger kann, es wirklich zermürbend sein jemandem zu helfen, der an Depressionen leidet. Es macht einen kaputt, traurig und raubt einem oft auch selbst die Lust und den Spaß am Leben. Die gemeinsame Zeit war doch immer so schön, man hat so viel erlebt und so schlimm ist die Arbeit doch gar nicht? Warum fahren wir nicht in den Urlaub oder gehen Spazieren, das wird doch bestimmt schon etwas helfen. 

Warum reagierst du denn jetzt so genervt und aggressiv? Warum genießt du nicht den Urlaub, warum hast du denn keinen Spaß auf der Party, hier sind doch alle deine Freunde? Wir, die, die nicht an Depressionen leiden, werden die Denkweise derjenigen, die leiden müssen, nicht verstehen können. Wir können uns nicht in so jemand hineinversetzen, da es sich hier um eine sehr schlimme Krankheit handelt. Diese verzehrt das Weltbild, so wie wir es sehen.

Ein an Depressionen erkrankter Mensch sieht die Welt dunkel, sieht Dinge und denkt an Situationen, in die wir uns nicht hineinversetzen können. Daher dürfen wir das ganze niemals persönlich nehmen und müssen einfach viel Zeit und Geduld mitbringen, auch wenn es eine sehr schwierige Herausforderung ist, besonders wenn dein geliebter Partner, dein Mann oder deine Frau an einer Depression leidet.

Es ist leider kein Wettrennen und es gibt auch kein Allheilmittel gegen diese Art von Krankheit, aber es gibt verschiedene Dinge, die man tun kann. Man muss nicht alles mit Chemie und Medikamenten behandeln, oft helfen die kleinen Dinge. Aber besonders hilft es, wenn man die Depression verstehen lernt. Daher haben wir auch das Buch von Herrn Worms empfohlen. Denn Peer hat selbst jahrelang unter starken Depressionen gelitten und konnte bereits vielen Menschen, lange bevor er Buchautor geworden ist, mit seinen Ratschlägen helfen. Er hat es geschafft, so wie viele Menschen auch: Wir haben selbst auch beide Bücher gelesen und können diese wärmstens empfehlen. Man sollte beide Bücher lesen, sowohl als Erkrankter als auch als Angehöriger. Das ist natürlich kein Muss, aber wir können es einfach jedem empfehlen, der damit zu kämpfen hat.

Wir wünschen euch alles Gute und nur das Beste auf der Welt, sodass ihr schnell wieder gesund werdet! 

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Mario Wormuth
Mario Wormuthhttps://erfahrungsguru.de
Ehrliche Meinungen, gut recherchiert und immer vorn dabei.

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